Montag, 13. Januar 2014
9.1. Eine Reise, die ist lustig… Oder: „Bin ich denn total verrückt?“
„Please mind your head.“ Aua, ja, ich bin in London, nur am Flughafen, aber immerhin. Die erste Etappe wäre geschafft. Freuen kann ich mich gerade allerdings noch nicht, denn mir ist soeben im Flugzeug klar geworden, dass ich um 22 Uhr am Flughafen in Costa Rica ankommen werde und von dort aus erst nach San José Zentrum, dann nach Uvita und dann nach Catarata-wie-auch-immer-Kaff [Nachtrag: Cataratas sind die Wasserfälle... tja, so einfach kann es sein] muss. Und das um eine Zeit, wo laut Reiseführer (den ich vielleicht doch früher hätte studieren müssen) keine Busse mehr fahren. Die Worte meine Mutter („Host da scho gscheid überlegt, wia…“) kommen mir in den Sinn und auf einmal ist mir auch nicht mehr ganz klar, warum ich mir vorab nicht eine Stunde Zeit genommen habe, Verbindungen zu recherchieren oder doch ein Hostel in der Hauptstadt zu buchen oder mich mit Couchsurfern in Verbindung zu setzen. Meine positive „Wird-scho-wern“-Einstellung weicht gerade einer inneren, vorwurfsvollen „Oh-Gott-Milena-was-tust-du-eigentlich-du-naives-Stück“ Stimme. Naja, noch bin ich ja nicht da. Und die Hoffnung, dass ich in New York ob der kalten Temperaturen so lange hängenbleibe, dass ich Costa Rica in den Morgenstunden erreichen werde, besteht auch noch. Aber ob das wirklich die beste Lösung wäre??? Ja, okay, vielleicht ist das alles verrückt, vielleicht wird es aber auch einfach eine ganz lustige Reise… Vamos!
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