Montag, 9. März 2015

Back to the roots – Monkey Farm & Sámara


Am 18. Februar ziehen Sue und ich nach getaner Arbeit los. Per Hitchhike schlagen wir uns bis nach Tamarindo und von dort weiter nach Playa del Coco durch, wo wir uns vor einem Jahr kennengelernt haben. Vicki, die Besitzerin der Monkey Farm, holt uns ab, wir sind aufgeregt und voller Vorfreude, was uns auf der Farm erwarten würde… 10 Pferde und einige weitere neue Tiere, viele „Volunteers“, ein neues Babyaffenmädchen, Button, und Peanut, die jetzt ein ER ist. Und zwar ein jugendlicher Affe, mitten in der Pubertät, was ich anfangs allerdings gar nicht glauben will.
Peanut, gspinnert wie eh und je

Er erkennt uns nach einem Jahr tatsächlich, kommt angelaufen und springt in meine Arme. Ich freue mich sehr, bin allerdings auch besorgt darüber, dass er immer noch so stark auf uns Menschen fixiert ist. Wenn es nicht gerade ums Essen geht, ist er unproblematisch. Sobald jemand jedoch isst oder kocht und nicht mit ihm teilen will, kann Peanut sauer werden und wir merken, dass er eben doch ein Tier ist, das unter seinesgleichen sein sollte. Ich hoffe, dass er bald seine kleine Identitätskrise ablegen und eine eigene, richtige Brüllaffenfamilie finden kann und uns Pseudo-Affenmamas nicht mehr braucht. 


Vieles hat sich auf der Monkey Farm verändert, alles wirkt strukturiertes. Arbeitszeit ist von 7-12, danach ist Freizeit. Ich helfe, einen Zaun für die Ziegen zu bauen, Schilder zu malen und die Essensspenden der Supermärkte zu sortieren. Die aktuellen „Volunteers“ sind motiviert und liebenswert und es sind zwei lustige Tage voller Arbeit und auch verdienter Feierei. Allerdings schlafe ich schlecht und ich sehne mich danach, mich ein paar Tage nicht vom Wecker dominieren lassen zu müssen und mich etwas zu entspannen, bevor ich wieder in Uvita arbeiten muss.




Peanut und Schwein - wahre Liebe!
Morning Meeting @ Monkey Farm
 
 



Button - because she´s cute as a button!!













Sehr spontan beschließe ich am Donnerstagabend, Sue nach Sámara zu begleiten. Eigentlich wollte ich mich weiter Richtung Süden vorarbeiten, aber da ich – wie so oft – planlos bin, übernehme ich Sue´s Plan, der sich als genau richtig herausstellen sollte. 

Camp Supertramp Hippie Bus
 Freitagmorgen geht’s los, am Nachmittag sind wir schon in Sámara und nächtigen im Hostel eines Freundes, das vor einem Jahr gerade im Aufbau war. Wir treffen alte Bekannte wieder und ich bin begeistert von dem Werk der Truppe. Ich genieße die drei Tage und finde dort die gewünschte Ruhe und treffe viele entspannte Leute.
Einige tierische Bewohner von Camp Supertramp...
Beatbox - das Hosteleichhörnchen

 
Traumhafte Sonnenuntergänge @ Playa Buenavista
Sue und ich gehen unserer Routine vom letzten Jahr nach. Morgendliche Yogastunden am Strand, viel Entspannung, kleine Ausflüge und der ein oder andere Daiquiri. Sámara hat etwas Magisches an sich. Das war mir letztes Jahr schon klar, als ich meine Weiterreise stoisch auf jeden nächsten Tag verschob. Er fesselt einen. Er gibt einem immer das, was man braucht.


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My little monkey!! :)











Ausflug zum Wasserfall
Yammi!

Auch wenn es nicht so ausschaut...










... aber...

... ich springe! :-)














Diesmal war mein Aufenthalt aber sowieso von vornherein begrenzt. Und zwar von dem magischsten Ort überhaupt. Ein Ort, der sich zu diesem Zeitpunkt gerade erst im Aufbau befand und den ich mitaufbauen durfte: Envision. Ein Festival in Uvita, das ich letztes Jahr schon für ein Wochenende besuchen durfte und dieses Jahr als „Volunteer“ mitgestalten konnte. Am Montag, den 23. Februar ging sie los, die lange Reise Richtung Paradies.

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