Am 18. Februar ziehen Sue und ich nach getaner Arbeit los.
Per Hitchhike schlagen wir uns bis nach Tamarindo und von dort weiter nach
Playa del Coco durch, wo wir uns vor einem Jahr kennengelernt haben. Vicki, die
Besitzerin der Monkey Farm, holt uns ab, wir sind aufgeregt und voller
Vorfreude, was uns auf der Farm erwarten würde… 10 Pferde und einige weitere
neue Tiere, viele „Volunteers“, ein neues Babyaffenmädchen, Button, und Peanut,
die jetzt ein ER ist. Und zwar ein jugendlicher Affe, mitten in der Pubertät,
was ich anfangs allerdings gar nicht glauben will.
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| Peanut, gspinnert wie eh und je |
Er erkennt uns nach einem
Jahr tatsächlich, kommt angelaufen und springt in meine Arme. Ich freue mich
sehr, bin allerdings auch besorgt darüber, dass er immer noch so stark auf uns
Menschen fixiert ist. Wenn es nicht gerade ums Essen geht, ist er
unproblematisch. Sobald jemand jedoch isst oder kocht und nicht mit ihm teilen
will, kann Peanut sauer werden und wir merken, dass er eben doch ein Tier ist,
das unter seinesgleichen sein sollte. Ich hoffe, dass er bald seine kleine
Identitätskrise ablegen und eine eigene, richtige Brüllaffenfamilie finden kann
und uns Pseudo-Affenmamas nicht mehr braucht.

Vieles hat sich auf der Monkey Farm verändert, alles wirkt
strukturiertes. Arbeitszeit ist von 7-12, danach ist Freizeit. Ich helfe, einen
Zaun für die Ziegen zu bauen, Schilder zu malen und die Essensspenden der
Supermärkte zu sortieren. Die aktuellen „Volunteers“ sind motiviert und
liebenswert und es sind zwei lustige Tage voller Arbeit und auch verdienter Feierei.
Allerdings schlafe ich schlecht und ich sehne mich danach, mich ein paar Tage
nicht vom Wecker dominieren lassen zu müssen und mich etwas zu entspannen,
bevor ich wieder in Uvita arbeiten muss.
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| Peanut und Schwein - wahre Liebe! |
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| Morning Meeting @ Monkey Farm |
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| Button - because she´s cute as a button!! |

Sehr spontan beschließe ich am Donnerstagabend, Sue nach
Sámara zu begleiten. Eigentlich wollte ich mich weiter Richtung Süden
vorarbeiten, aber da ich – wie so oft – planlos bin, übernehme ich Sue´s Plan,
der sich als genau richtig herausstellen sollte.
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| Camp Supertramp Hippie Bus |
Freitagmorgen geht’s los, am Nachmittag sind wir schon
in Sámara und nächtigen im Hostel eines Freundes, das vor einem Jahr gerade im
Aufbau war. Wir treffen alte Bekannte wieder und ich bin begeistert von dem
Werk der Truppe. Ich genieße die drei Tage und finde dort die gewünschte Ruhe
und treffe viele entspannte Leute.
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| Einige tierische Bewohner von Camp Supertramp... |
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| Beatbox - das Hosteleichhörnchen |
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| Traumhafte Sonnenuntergänge @ Playa Buenavista |
Sue und ich gehen unserer Routine vom
letzten Jahr nach. Morgendliche Yogastunden am Strand, viel Entspannung, kleine
Ausflüge und der ein oder andere Daiquiri. Sámara hat etwas Magisches an sich.
Das war mir letztes Jahr schon klar, als ich meine Weiterreise stoisch auf jeden
nächsten Tag verschob. Er fesselt einen. Er gibt einem immer das, was man
braucht.
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| Bildunterschrift hinzufügen |
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| My little monkey!! :) |
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| Ausflug zum Wasserfall |
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| Yammi! |
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| Auch wenn es nicht so ausschaut... |
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| ... aber... |
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| ... ich springe! :-) |
Diesmal war mein Aufenthalt aber sowieso von vornherein begrenzt. Und
zwar von dem magischsten Ort überhaupt. Ein Ort, der sich zu diesem Zeitpunkt
gerade erst im Aufbau befand und den ich mitaufbauen durfte: Envision. Ein
Festival in Uvita, das ich letztes Jahr schon für ein Wochenende besuchen
durfte und dieses Jahr als „Volunteer“ mitgestalten konnte. Am Montag, den 23.
Februar ging sie los, die lange Reise Richtung Paradies.
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