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| Nowhere or paradise? Or both?! |
Wir verlassen Bocas bei Regen und
sehnen uns nach Sonnenschein und Wärme, zuerst erwartet uns aber erst einmal
mehr Regen und Kälte im Dschungel, irgendwo im Nirgendwo, im Hostel „Lost &
Found“. Dieses liegt auf dem Weg zwischen Almirante und David, in der Nähe
eines Dörfchens namens Villa de la Mina. Wir klettern vollbepackt etwa 20
Minuten durch den Regen, aufwärts. Wir sind erschöpft und genervt und wollen
möglichst schnell ins Warme. Da die dritte Nacht umsonst ist, wollten wir dies
auch ausnutzen, was wir anfangs jedoch hinterfragen. Wir haben kein Essen
mitgenommen und das einzig frische, das wir finden könnten, sind alte Paprika
und Tomaten. Wir frieren nachts und auch am nächsten Morgen ist es kalt und
regnerisch.
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| Zuckerrohrsaft .... |
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| ... plus Chilli... |
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| (k)eine gute Idee?!? :) |
Ich bin letztendlich doch froh,
dass wir uns für Lost & Found entschieden haben. Dankbar für diese
einzigartige Erfahrung und dafür, wieder einmal großartige Menschen
kennengelernt zu haben, Natur ausgekostet und Wanderschuhe nützlich gemacht zu
haben und zu erfahren, wie wenig man eigentlich braucht und wie widrige
Umstände schwinden, wenn man mit den richtigen Leuten zusammen ist.
Mitte März machen Sue und ich uns
mit einem Pärchen aus England auf Richtung Pazifik, endlich Richtung Sonne,
Meer und Stand. Doch wieder einmal testet und Panama erst einmal, ob wir würdig
sind, all das auch wirklich genießen zu dürfen. Zuerst müssen wir nämlich eine
anstrengende, achtstündige Horrorfahrt überleben.
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